Willebadessen Parcours

ich hatte noch Überstunden also bin ich mit der Ehefrau nach Willebadesen auf den Parcours gefahren. Die Anmeldung in Hotel war schnell gefunden. Der Parcours jedoch nicht. Am Wanderparkplatz in den Wald meinte der Hotelmitarbeiter. Leider gibt es die Kreise an den Bäumen nicht mehr. Irgendwann hatten wir das Gefühl zu weit gelaufen zu sein und gingen zurück. An einem Trampelpfad fanden wir rot-weißes Flatterband und dem Weg folgend dann auch den kleinen Einschiessplatz. Direkt daneben auch Ziel ein und zwei. Hier gibt es immer nur einen Abschusspunkt welcher mit einem Pflock gekennzeichnet ist. Die Tiere sind offenbar selbst gebaut und in sehr guten Zustand. Leider ist die Wegführung nicht immer ganz eindeutig und das Flatterband ist unschön. Der Parcours ist der falschste den wir bisher getestet haben. nach etwa 2 Stunden waren wir auch schon durch. Ein solider Waldparcour, ohne größere Herausforderungen welcher vor allem bei warmen Wetter zu empfehlen ist. Der Laubwald schützt vor Sonne und der Weg ist wenig anstrengend. Ein Vorteil ist der nette Bogenladen im Ort.

Dodenau Parcours

Nach unserem Urlaub mal ein Parcours in Heimatnähe. Die Anreise war nicht ganz einfach, da bei der Anmeldung im Hotel das nette Personal den Weg zum Parcours nicht kannte. Die Anfahrtsskizze hilf nicht so wirklich da eine Baustelle die direkte Zufahrt verhindert. Letzlich haben wir den Paracours über die Umleitung gefunden. Der Einschießplatz ist nicht sehr groß und nicht pfeilfreundlich. Reicht aber um sich einzuschießen.  Wir sind den Nordparcours gelaufen, da der Südpracours derzeit teilweise gesperrt ist.  Der Parcours ist sehr abwechslungsreich und hat ein paar sehr interessante Abschusspoitionen. Das Gelände ist schon anspruchsvoll. An einigen Stellen hängen Gurte um die Steigungen zu überwinden. Wir haben zwei Pfeiele auf dem ganzen Parcours verschossen. Das ist bei drei Schützen ok. Nach etwas mehr als 3 Stunden waren wir wieder am Auto.

Dodenau Parcours

Collenberg Parcours

Dieser Parcours ist schon beeindruckend gewesen. Schon als wir an kamen merkte man, dass der Parcours wohl sehr beliebt ist. Drei große Tonnen mit Fundpfeilen!!! Das nenne ich mal ne Sammlung.

Beim Eintragen stellte sich heraus das 17 Leute vor uns unterwegs waren, alle Achtung,  das schon vor Mittag. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren ging es auf den Einschießplatz.

Der ist recht groß und sehr übersichtlich, so dass man nicht gleich zu beginn Stunden mit Pfeile suchen verbraucht. Danach ging es auf den eigentlichen Parcours. Hier merkt man dann ziemlich schnell, dass der Verein offenbar finanziell nicht schlecht da steht. An beinahe jeder Station stehen aufwendig gestaltete Ziele, meist mehrere und auch wirklich schön arrangiert. Aber ehrlich, manchmal wusste ich nicht worauf ich schießen sollt. Irgendwie war es mir teilweise zu viel. Bei bis zu 6 Zielen und ohne jegliche Informationen an den jeweiligen Stationen, haben wir dann einfach vorab bestimmt was das Ziel sein soll. Alle zu nehmen hätte den Zeitrahmen gesprengt. Durch die vielen Parcours Nutzer mussten wir zwei mal warten und wurden von den Schützen dann vor gelassen. Ein Ziel haben wir ganz aus gelassen, um eine 8 Personen Gruppe zu überholen. Es war wirklich viel Betrieb heute. Die Wegführung fand ich in Ordnung, nicht nur flach, aber auch nicht zu hügelig. Mal über Wiesen mit Obstbäumen und mal durch den Wald. Eigentlich alles super. Im großen und ganzen haben wir meist alle Pfeile gut finden könne, nur am letzten Ziel blieb einer meiner Pfeile leider unauffindbar. Nach gut drei Stunden waren wir wieder am Vereinsheim angekommen.

Tiroler Bergwelt

Nach dem Parcours in Leithen besuchten wir einen weiteren Parcours in Pfunds. Etwa 70 km von Sölden war er schnell erreicht und sehr leicht zu finden. Ein schöner Einschießplatz machte schon Freude.  Die Pfeilpfänge waren hier sehr auffällig und erfüllten nicht immer ihren Zweck. Viele Zeile sind oberhalb der Abschusspositionen und von Fels umgeben. Es gibt auch Abschusspositionen auf Felsen. Hier wurde uns klar das die Easton Apollo Pfeile nicht gut für Parcours geeignet sind. Sie gehen einfach zu schnell kaputt.

Etwa nach der Hälfte kommt man zu einer Labestation. Das ist eine Hütte an der es einen solarbetriebenen Kühlschrank gibt Dort konnten wir für kleines Geld gekühlte Getränke  erwerben.  Dazu wird das Geld einfach in einen Kasten geworfen. Sehr praktisch bei 30 Grad. Auch eine Toilette fand sich dort.

Nach etwa 3 Stunden waren wir fertig. Ein schöner Parcours.

Dieses Ziel war so schwierig das wir einen Pfeil verschossen und es dann sein ließen.

steinbockfels

Innsbrucker Bogenschützen

Nachdem wir im Urlaub einen einfachen Parcours in Sölden ausprobiert haben, fuhren wir an diesem Tag nach Leithen. Dort gibt es einen Parcours der Innsbrucker Hauptschützen.  Nach einiger Recherche fanden wir heraus, wo sich dieser befand. 80 km von Sölden war kein großes Problem. Die Anmeldung war einfach und nach 10 Minuten Fußweg waren wir auf dem Parcours.  Direkt am Eingang sahen wir merkwürdige Zielscheiben.
Scheibenparcour Wir nutzen diese Scheiben um unsere Bögen einzuschießen. Nach einigen Minuten kamen wir dann zum eigentlichen Einschießplatz. Uns wurde klar das es hier neben dem 3D Parcours auch einen Scheibenparcours für Sportbogenschützen gab.

Dieser Parcours ist sehr groß. 38 Ziele in einem teilweise sehr steilen Gelände brachten uns an unsere Grenzen. Ich verlor hier 2 Pfeile und auch Claudia und Kevin  hatten Verluste.  Wir brauchten fast 4 Stunden.

Dies wird für einige Zeit der anspruchsvollste Parcours bleiben auf dem wir waren.

Neuer Bogen

Unser Vereinsvorsitzender brachte mir einen 40 Pfund Langbogen zum testen mit.  Auf Anhieb kam ich mit dem Falco Triumph super klar. Ich entschied mich ihm diesen Bogen abzukaufen und habe das bisher nicht bereut.  Das höhere Abzugsgewicht und die Form kommt mir entgegen und ich treffe deutlich besser.

Unsere Bogengallerie:

Bogengallerie

Intuitives Schießen

Das interessanteste am traditionellen Schießen ist für mich das intuitive Schießen. Im Gegensatz zum Sportschießen wird hier nicht über den Pfeil gezielt, sondern das Auge schaut das Ziel an und man schießt einfach. Das ist ähnlich wie beim Schneeball werfen. Dort trifft man ja auch einfach durch Erfahrung und ohne Visiere.  Mit der Zeit erlernt der Körper das Ziel zu treffen. Einfach nur durch immer gleiche Bewegungsabläufe.  Traditionelle Bögen haben daher keine Visiere oder Stabilisierungen.

Das erste mal auf dem Parcours

An diesem Trainingstag gingen wir das erste mal auf den Parcours. Es gibt dort  einige Verhaltensregeln. Schließlich befinden sich die Ziele in einem öffentlich zugänglichen Waldgebiet.   Wir haben erst einmal 6 Ziele kennen gelernt. Gar nicht so einfach diese immer zu treffen. Schon auf dem Trainingsplatz scheinen Pfeile verschwinden zu können, der Parcours scheint sie manchmal regelrecht zu fressen. Jetzt zeigen sich die Vorteile vom intuitiven schießen.

Bogen Auswahl

Auf Empfehlung eines erfahrenen Bogenschützen fuhren wir zu der Bergischen Bogenbutze nach Hückeswagen um uns eigene Bögen zu kaufen.  Wir entscheiden uns erst einmal Bögen zu mieten. Claudia und Kevin wählten Samick Red Fox Bögen mit 25 Pfund Abzugsgewicht. Ich wählte einen Samick Littel Fox mit 30 Pfund.  Ein Bogen kostet für ein halbes Jahr 60€. Danach kann man sich entscheiden ob man noch mal 60€ zahlt und die Bögen behält oder sie zurück gibt und sich etwas anderes sucht. Dazu kamen noch 10 € für die Sehne und  etwa 75 € für 6 Pfeile.

Pfeile werden meist individuell zusammen gestellt. Sie wurden uns später zugeschickt.

Wie es begann

Angefangen hat alles mit der Gewandung für die Mittelaterfestivals. Ich überlegte welche Waffe ich tragen wollte und entschied mich gegen ein unhandliches Schwert. Einen Bogen fand ich spannend. Dabei fiel mir auf das die Bögen durchaus schußfähig sind. Vor ein paar Jahren sahen wir mal im Rombergpark in Dortmund eine Schule für traditionelles Bogenschießen.  Also mal im Internet recherchiert und dabei auf einen Verein in Langscheid gestoßen.  Zufällig war der nächste Sonntag der erste im Monat und wir konnten das erste Mal das traditionelle Bogenschießen testen. Das machte uns beiden Spaß und in der folgenden Woche kam unser Sohn gleich mit zum Tag der offenen Tür. Seitdem sind wir Bogenschützen.