Collenberg Parcours

Dieser Parcours ist schon beeindruckend gewesen. Schon als wir an kamen merkte man, dass der Parcours wohl sehr beliebt ist. Drei große Tonnen mit Fundpfeilen!!! Das nenne ich mal ne Sammlung.

Beim Eintragen stellte sich heraus das 17 Leute vor uns unterwegs waren, alle Achtung,  das schon vor Mittag. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren ging es auf den Einschießplatz.

Der ist recht groß und sehr übersichtlich, so dass man nicht gleich zu beginn Stunden mit Pfeile suchen verbraucht. Danach ging es auf den eigentlichen Parcours. Hier merkt man dann ziemlich schnell, dass der Verein offenbar finanziell nicht schlecht da steht. An beinahe jeder Station stehen aufwendig gestaltete Ziele, meist mehrere und auch wirklich schön arrangiert. Aber ehrlich, manchmal wusste ich nicht worauf ich schießen sollt. Irgendwie war es mir teilweise zu viel. Bei bis zu 6 Zielen und ohne jegliche Informationen an den jeweiligen Stationen, haben wir dann einfach vorab bestimmt was das Ziel sein soll. Alle zu nehmen hätte den Zeitrahmen gesprengt. Durch die vielen Parcours Nutzer mussten wir zwei mal warten und wurden von den Schützen dann vor gelassen. Ein Ziel haben wir ganz aus gelassen, um eine 8 Personen Gruppe zu überholen. Es war wirklich viel Betrieb heute. Die Wegführung fand ich in Ordnung, nicht nur flach, aber auch nicht zu hügelig. Mal über Wiesen mit Obstbäumen und mal durch den Wald. Eigentlich alles super. Im großen und ganzen haben wir meist alle Pfeile gut finden könne, nur am letzten Ziel blieb einer meiner Pfeile leider unauffindbar. Nach gut drei Stunden waren wir wieder am Vereinsheim angekommen.

Tiroler Bergwelt

Nach dem Parcours in Leithen besuchten wir einen weiteren Parcours in Pfunds. Etwa 70 km von Sölden war er schnell erreicht und sehr leicht zu finden. Ein schöner Einschießplatz machte schon Freude.  Die Pfeilpfänge waren hier sehr auffällig und erfüllten nicht immer ihren Zweck. Viele Zeile sind oberhalb der Abschusspositionen und von Fels umgeben. Es gibt auch Abschusspositionen auf Felsen. Hier wurde uns klar das die Easton Apollo Pfeile nicht gut für Parcours geeignet sind. Sie gehen einfach zu schnell kaputt.

Etwa nach der Hälfte kommt man zu einer Labestation. Das ist eine Hütte an der es einen solarbetriebenen Kühlschrank gibt Dort konnten wir für kleines Geld gekühlte Getränke  erwerben.  Dazu wird das Geld einfach in einen Kasten geworfen. Sehr praktisch bei 30 Grad. Auch eine Toilette fand sich dort.

Nach etwa 3 Stunden waren wir fertig. Ein schöner Parcours.

Dieses Ziel war so schwierig das wir einen Pfeil verschossen und es dann sein ließen.

steinbockfels

Innsbrucker Bogenschützen

Nachdem wir im Urlaub einen einfachen Parcours in Sölden ausprobiert haben, fuhren wir an diesem Tag nach Leithen. Dort gibt es einen Parcours der Innsbrucker Hauptschützen.  Nach einiger Recherche fanden wir heraus, wo sich dieser befand. 80 km von Sölden war kein großes Problem. Die Anmeldung war einfach und nach 10 Minuten Fußweg waren wir auf dem Parcours.  Direkt am Eingang sahen wir merkwürdige Zielscheiben.
Scheibenparcour Wir nutzen diese Scheiben um unsere Bögen einzuschießen. Nach einigen Minuten kamen wir dann zum eigentlichen Einschießplatz. Uns wurde klar das es hier neben dem 3D Parcours auch einen Scheibenparcours für Sportbogenschützen gab.

Dieser Parcours ist sehr groß. 38 Ziele in einem teilweise sehr steilen Gelände brachten uns an unsere Grenzen. Ich verlor hier 2 Pfeile und auch Claudia und Kevin  hatten Verluste.  Wir brauchten fast 4 Stunden.

Dies wird für einige Zeit der anspruchsvollste Parcours bleiben auf dem wir waren.